Dunkle Schatten am

 

Schuleingang

 

Familie Sonnenberg erzählt ihre Geschichte

 

Habt ihr sie auch entdeckt? Die Figuren in unserem Windfang am Eingang der Schule?

Sie sind nicht zu übersehen: Sechs dunkle Schattenfiguren mit Sprechblasen. Vor ungefähr 4 Monaten entstand dort eine kleine Ausstellung. Woche für Woche kamen immer mehr Figuren hinzu, Sprechblasen, kleine Info-Texte. Sie alle sechs erzählen uns ihre Geschichte.

Sicherlich habt ihr die Sprechblasen gelesen und gemerkt, dass es sich um die jüdische Familie Sonnenberg handelt. Familie Sonnenberg kommt euch daher bekannt vor, weil unsere Schule die Patenschaft für ihren Stolperstein in der Mainzer Straße 10 übernommen hat.

Schon gesehen? Sie freuen sich über jeden Pfleger von uns :)

 

 

Wer war die Familie Sonnenberg?

Wie ist ihre Geschichte?

 

In der NS Zeit litten sie leider, wie viel zu viele andere Juden, unter den Diskriminierungen der Hitler-Regierung. Zu dem Zeitpunkt konnten sie ihre Geschichte keinem erzählen, da keiner ihnen zuhören würde, sich drum kümmern würde oder ihnen glauben würde. Es wurde zu dem Zeitpunkt weggesehen und es einfach akzeptiert.

Wir als „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ sehen auf keinen Fall weg und erzählen die Geschichte der Familie Sonnenberg, wie es ihnen damals ergangen ist, weiter. Damit die Geschichte der Familie Sonnenberg nicht vergessen wird, trifft sich eine Gruppe von Schülern mit Frau Rittscher von der AG „Demokratie leben“.

 

 

Fleißig wurde sich samstags getroffen, um die Ausstellung vorzubereiten, Sprechblasen wurden gestaltet, besondere Tage, wie die Bar Mizwa hervorgehoben oder kleine Info-Texte mit Erklärungen zu unserer Ausstellung wurden geschrieben. Ich finde unsere Ausstellung ist sehr gut gelungen und sollte hiermit ein wenig mehr Aufmerksamkeit bekommen.

 

Vielen Dank an die TuN-Gruppe mit Herrn Stegerwald vom letzten Schuljahr, die dabei geholfen haben, die Holzfiguren in unserem Werkraum herzustellen.

 

 

Text und Fotos: Svenja (10c)