Heimspiel für die RS Plus auf der Karthause

Jubel bei den Basketballerinnen und Basketballern der Wettkampfklasse 3:

Die erste Hürde auf dem Weg nach Berlin ist genommen. Wer im Wettkampf „Jugend trainiert für Olympia“ zum Finale in die Bundeshauptstadt will, muss sich zuerst für den Regionalentscheid qualifizieren, dann für den Landesentscheid. Wer den Landesentscheid gewinnt, darf sein Bundesland dann beim Bundesentscheid vertreten. Die Reise nach Berlin hängt also von vier Turnieren ab, bei jedem kann man ausscheiden oder – gewinnen und weiterreisen!

Gegen das gut abgestimmte Team der Jungen von der Realschule Plus auf der Karthause blieben die Mannschaften des Goethe-Gymnasiums Bad Ems und des Gymnasiums Montabaur chancenlos. Utku Bulut, der die Schulmannschaft und die Basketball-AG der Ganztagsschule auf der Karthause seit dem Sommer trainiert, war zufrieden mit seinen Spielern. Die Jungs waren mit Feuereifer dabei, und das, obwohl bei diesem Einstiegswettkampf noch gar nicht viele Zuschauer auf der Tribüne saßen. „Wir spielen ja jetzt schon zwei Schuljahre zusammen und außerdem hängen wir fast jede Pause an den Basketballkörben“, kommentiert ein verschwitzter, aber stolzer Spieler im grau-schwarzen Trikot der RS Plus auf der Karthause.
Bei den Mädchen traten nur zwei Mannschaften gegeneinander an, das Goethe-Gymnasium Bad Ems und die RS Plus auf der Karthause. Eine Lehrerin, die zu Beginn kurz in die Halle schaute, sah, dass „ihre“ Karthause mit den Punkten im Rückstand lag. Als sie knapp vor Ende der spielerisch schnellen Begegnung wieder hineinkam und den Punktestand 86: 31 sah, fragte sie sehr verwundert eine Auswechselspielerin: „Was habt ihr denn in der Zwischenzeit gemacht?“ und bekam von einer breit grinsenden, zufriedenen Ballexpertin die einfache Antwort: „PUNKTE!“

Der Schiedsrichter des Einstiegswettkampfes, Ralf Weiler vom Basketballverband Rheinland-Pfalz, lobte das sportliche Niveau und fand auch Anerkennung für Ibrahim Özgün, der nicht nur als Spieler aktiv war. Neben der Schule und dem aktiven Training hat Ibrahim einen Schiedsrichter-Lehrgang absolviert und durfte hier sein Können unter Beweis stellen. „Ziemlich viel gerannt heute, als Spieler für die RS Plus und als Schiedsrichter in den anderen Partien“, klopft ihm auch der Projektleiter Schule und Verein, Viktor Schneider, eine feste Größe im Koblenzer Schulbasketball, lobend auf die Schulter.

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