Foto von Rouven Wangelin
Foto von Rouven Wangelin

Drei Klassen voll Neugier

 

 

Neue Fünftklässler an der RS Plus auf der Karthause begrüßt

 

 

 

 

 

Dicht gedrängt sitzen sie da in der Aula des Schulzentrums, die Neuen, die Kleinen, also die Fünftklässler,  gemeinsam mit ihren Familien und verfolgen das liebevoll zusammengestellte Begrüßungsprogramm der RS Plus auf der Karthause. Für die Schulleitung spricht Frau Dr. Hauenschild, macht Kindern und Eltern Mut, dass sich alle bald zurechtfinden werden, in der neuen, großen Schule, den Gebäuden, den neuen Klassen. Für gute Laune und Zuversicht sorgen die guten Wünsche der Sechstklässler, die für jede der drei neuen Klassen eine Glücksbringerblume  für den Klassenraum gestaltet haben. Die Schülerpaten stellen sich als Ansprechpartner und Wegweiser vor  und haben auf die vielen wo’s? und wann’s? und wer’s? und wie’s? sofort die richtige Antwort parat. Es wird noch ein Gruppenfoto von  Eltern, Kindern und Lehrern gemacht, ein gemeinsames Foto also von denen, die in den kommenden Jahren gemeinsam miteinander lernen, sich über Probleme und Erfolge austauschen und dann in rund sechs Jahren bei der Abschlussfeier wieder in fröhlicher Runde zusammenstehen werden.

Und dann ist er da, der Moment! Die drei Klassenlehrer rufen ihre neuen Klassen zusammen und verschwinden mit ihnen in Richtung Klassenraum und Unterricht. Seufzend schaut eine Mutter hinterher: „Gebäude A, Gebäude B, oje, ob ich mein Kind je wieder seh‘?“ Da dreht sich ein roter Ranzen auf Beinen noch mal schnell um und winkt zurück: “Cool Mama, du kannst ja rappen! Und wir sind keine Deppen, mach dir keine Sorgen, wir finden den Weg heute und morgen. Die Paten helfen uns da schon, und zur Not gibt’s auch noch Telefon. Also mach mal Pause und geh schön nach Hause!“ Gewartet hat sie dann doch, sich dabei nett unterhalten mit anderen Müttern und Vätern und schließlich „ihren“ roten Ranzen auf Beinen wieder in Empfang genommen. Und ihn am nächsten Tag wieder hin geschickt, und am nächsten und am nächsten…

 

Susanne Beyer                                                                     Koblenz, 11.9.2017