Berufsinformationstag an der RS Plus auf der Karthause

Ausbildungsarbeit von Betrieben aus dem Großraum Koblenz auf der Karthause vorgestellt

 

Jeden Spätherbst findet er statt an der RS Plus auf der Karthause – der Berufsinformationstag für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9. Die Berufsorientierung (BO) ist fester Bestandteil im Unterricht, und so organisiert das BO –Team rund um Anne Lehnert und Anja Ely einen ganz besonderen Schultag für die Jugendlichen, die ihren Schulabschluss 2018/19 bereits fest im Visier haben.

 

In den Klassenräumen präsentieren sich Betriebe und Institutionen, sie geben wertvolle Einblicke in einzelne Berufe und Berufsfelder. In drei Runden durchlaufen die Jugendlichen verschiedene Veranstaltungen, lernen Merkmale der Ausbildung kennen, entwickeln oder festigen Perspektiven für ihr zukünftiges Berufsleben.

 

Viele der Betriebe sind bereits langjährige Stammgäste. Ihre Firmenschilder hängen heute an den Türen der Klassenzimmer für die Präsentationen, in diesem Jahr erstmals mit dabei die Firma BOMAG und das Bundesarchiv. Kurz vor Beginn sammeln sich Trauben von Schülern, man tauscht sich aus: „Hast du gehört, wie viele verschiedene Möglichkeiten die unter einem Dach anbieten?“ Dass ein Unternehmen durchaus viele verschiedene Berufe ausbildet, ist noch nicht allen bewusst.  Neben Betriebswirten, Kaufleuten und Fachkräften, die schon lange im Beruf tätig sind und Fachfragen beantworten, haben einige Betriebe auch ihre Auszubildenden mitgebracht. „Da fällt es mir leichter, Fragen zu stellen, das ist dann lockerer“, freut sich ein Schüler über dieses Zusatzangebot.  

 

„Es ist etwas anderes, ob man einfach eine Bewerbung an eine Adresse schickt, oder ob man einen Ansprechpartner vor sich hat“, erklärt eine Schülerin, warum sie den Tag als positiv bewertet. „Und wenn man dann noch merkt, dass man wirklich auf uns und unsere Interessen eingeht, dann kann ich mir auch vorstellen, mich zu bewerben und nach der Schule was ganz anderes zu machen.“

 

Der Satz des Tages kommt von der Polizei, denn auch hier sind Interesse, aber auch die Angst vor den Aufnahmebedingungen groß, denn dazu gehören z.B. auch Diktat und Lauftest. Fabian Lanio von der Polizeiinspektion Lahnstein macht Mut: „Der Einstellungstest ist definitiv nicht unschaffbar!“ 

 

Und so trudeln die Grüppchen bei ihren Klassenlehrern zur abschließenden Feedbackrunde ein, ausgestattet mit Firmen-Flyern, Visitenkarten, vielen Eindrücken und konkreten Ideen. Um eine kurze Rückmeldung gebeten tippt ein Schüler einfach auf den soeben erhaltenen Werbegeschenkrücksack. Darauf steht: „Läuft…!“

 

 

 

Susanne Beyer                                  15.11.2017